Pflanzkurs in Schachten

Einen Pflanzkurs für Waldbesitzer veranstalteten das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit dem Waldbesitzerverein Waldsassen-Neualbenreuth. Dass daran so viele Interessierte teilnahmen wie noch nie bei ähnlichen Kursen, freute besonders die Initiatoren: Forstamtsrat Karl-Heinz Melzer, Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller und Geschäftsführer der WBV Benedict Michel.

Der Pflanzkurs des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem Waldbesitzerverein Waldsassen-Neualbenreuth war ein großer Erfolg (hier die Teilnehmer beim Treffpunkt in Schachten)

Für sie sind die Aus- und Weiterbildung sowie der Erfahrungsaustausch der Waldbesitzer ein wichtiges Anliegen. Bei der Aufforstung geht es nicht nur um die Licht- und Bodenverhältnisse, die jetzt umfassend durch Computerprogramme analysiert werden können, sondern auch um die Wahl der für diesen Standort richtigen Baumart, wenn man nachhaltige Waldwirtschaft betreiben möchte.

Ziel des Pflanzkurses war es, einen möglichst großen Pflanzerfolg durch Beachten vieler Faktoren zu erreichen. Das beginnt schon bei der Bestellung der Forstpflanzen, der Qualitätskontrolle bei der Übernahme und dem richtigen Transport. Das richtige Pflanzen wurde mit verschiedenen Pflanzgeräten demonstriert. Es wurden Tricks und Kniffe erläutert und die Kursteilnehmer konnten selbst einige Bäume vorschriftsmäßig pflanzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Lehrganges war der Pflanzenschutz. Es wurden verschiedene Maßnahmen gegen Verbiss durch Rehe, Hasen sowie Mäuse und gegen den Rüsselkäfer vorgestellt. Es wurde darauf hingewiesen, dass Fehler bei der Pflanzung fatale finanzielle Folgen haben können, die mitunter erst Jahrzehnte später zutage treten.

Die Teilnehmer des Pflanzkurses wurden noch einmal auf Fördermöglichkeiten hingewiesen und Beratung durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei der Ausfüllung von Anträgen angeboten. (enz)

 

 

Mit freundlicher Genehmigung von S. Wenzel „Der Neue Tag“