Steuerliche Regelungen nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz

Das Bundesfinanzministerium hat in Abstimmung mit den Ländern ein Schreiben zu „Zweifelsfragen zu den steuerlichen Regelungen des Forstschäden-Ausgleichgesetzes (ForstSchAusglG)“ herausgegeben. In diesem finden Sie Konkretisierungen zu den gesetzlichen steuerlichen Billigkeitsregelungen, die sich im Zusammenhang mit der Einschlagsbeschränkung nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz ergeben.

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Neueste Meldung zum Stand der Einschlagsbeschränkungen!

Pressemitteilung des Bayerischen Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten:

„Hilfe für Kleinwaldbesitzer: Ministerin Michaela Kaniber erwirkt Ausnahmeregelung bei Einschlagsbeschränkungen

(19. Mai 2021) München – Kleinwaldbesitzer werden künftig über eine Bagatellgrenze von den Beschränkungen des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes entlastet. Das hat Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber bei Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erreicht. „Ich freue mich sehr, dass wir damit die Situation für unsere kleinen privaten Waldbesitzer rasch und unbürokratisch entschärfen können. Denn sie wären durch die neuen Bundesregelungen besonders betroffen gewesen“, so die Ministerin. Damit wird auch die regionale Versorgung kleiner Säger und Holz-Verarbeiter mit Frischholz gestärkt.

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Gesetzliche Einschlagsbeschränkungen bringen die Frischholzernte nahezu zum Erliegen

Am 23. April 2021 ist die Verordnung über die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags in dem Forstwirtschaftsjahr 2021 (HolzEinschlBeschrV2021) in Kraft getreten. Diese Verordnung nach dem Forstschäden-Ausgleichgesetz bringt Vorteile und Nachteile für Waldbesitzer mit sich. Um den Hintergrund zu verstehen hier ein kurzer zeitlicher Abriss:

  • Das Forstschäden-Ausgleichgesetz soll im Falle von Kalamitäten steuerliche Erleichterungen für betroffene Waldbesitzer bringen und durch eine Einschlagsreduktion dafür sorgen, dass im Fall von Kalamitäten nicht noch zusätzlich Frischholz eingeschlagen werden soll, welches den Markt zusätzlich belastet.
  • Diese Regelungen sind nach den Stürmen Vivian und Wiebke im Jahr 1990 und nach dem Sturm Lothar im Jahr 2000 in Kraft gesetzt worden und haben auch gute Dienste geleistet.
  • Nach dem Orkan Friederike im Jahr 2018 und während der Trockenheiten in den darauf folgenden Jahren mit extremen Kalamitäten durch den Buchdrucker hat die Forstwirtschaft völlig zurecht gefordert, dass die Regelungen wiederum greifen sollen.
  • Auch noch im letzten Herbst und Frühwinter hätten viele dem Inhalt der Verordnung zugestimmt, allerdings hat sich der Holzmarkt innerhalb kürzester Zeit gut entwickelt und die Organisationen des Privatwaldes konnten den Waldbesitzern wieder attraktive Preise anbieten. Bis zum 23. April ….
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Neue PEFC-Waldstandards

Nach einer einjährigen Überarbeitungszeit gibt es für alle PEFC-Waldbesitzer in Deutschland einen neuen PEFC-Standard, welcher zum 01.01.2021 in Kraft trat. Gemeinsam haben Vertreter der Waldbesitzer, Wissenschaftler, sowie weitere am Wald interessierte Gruppen diesen Standard ausgearbeitet. Da es eine einjährige Übergangsfrist gibt, gelten in 2021 der alte und der neue Standard gleichzeitig. Nutzen Sie diese Zeit, um sich mit dem neuen Waldstandard vertraut zu machen!

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Die Bundeswaldprämie

Unterstützung für private und kommunale Waldeigentümer

Stabile, naturnahe Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung schützen das Klima, sichern die Biodiversität und sind der wichtigste Erholungsort der Deutschen. Sie liefern den klimafreundlichen Rohstoff Holz und sichern Arbeit und Einkommen.

Extremer Wassermangel und massiver Borkenkäferbefall sowie Stürme und Waldbrände haben in den letzten Jahren zu großen Schäden in den deutschen Wäldern geführt. Die Kalamitäten haben einen deutlichen Rückgang der Holzpreise und ein kaum noch absetzbares Überangebot zur Folge. Damit steht die heimische Forst- und Holzwirtschaft vor immensen Herausforderungen. Gleichzeitig steht die Forstwirtschaft vor der Aufgabe, die Wälder insgesamt langfristig auf den Klimawandel einzustellen.

Da die Forstbetriebe in den letzten drei Jahren große Verluste hinnehmen mussten, hat das Bundeswaldministerium erstmals eine Nachhaltigkeitsprämie für den Wald entwickelt: 500 Millionen Euro, um die Waldeigentümer direkt zu unterstützen. Diese einmalige Hilfe kann ab 20. November 2020 abgerufen werden:

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Waldpflege im Klimawandel

Die Initiative proHolz Bayern hat ein weiteres Image-Video veröffentlicht. In diesem Video sehen Sie, welche Schäden die aktuellen klimabedingten Einflüsse wie Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer verursachen. In Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten wird gezeigt, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Quadratmeter Wald pflegen, um einen gesunden, kräftigen und klimastabilen Forst für die nachfolgenden Generationen zu schaffen.

Die rund 2,5 Mio. Hektar Wald in Bayern gehören zu 30 % dem Freistaat, der die Bewirtschaftung durch die Bayerischen Staatsforsten umsetzen lässt. 57 % sind in den Händen privater Eigentümer, die sich über Selbsthilfeeinrichtungen, wie den Waldbesitzervereinigungen, organisieren. Auch diese Waldbesitzer tragen Verantwortung für die klimasichere Zukunft des bayerischen Waldes.

Waldwissen für Profis und Neueinsteiger

Waldwissen für Profis und Neueinsteiger

Die Bayerische Waldbauernschule in Kelheim hat kürzlich ihr neues Kursprogramm für das Jahr 2021 veröffentlicht. Die Fachschule schreibt dazu: „Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für Waldbesitzer lohnend, ihr Wissen und Können rund um die Waldbewirtschaftung auf den neusten Stand zu bringen. Denn Praxiserfahrungen helfen, mit den Herausforderungen im Wald besser zurecht zu kommen.“

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Waldbewirtschaftung = aktiver Klimaschutz

Die Initiative proHolz Bayern hat ein kurzes Video zur Waldbewirtschaftung veröffentlicht. Es geht speziell um den Privatwald, in dem die Anpassungen an den Klimawandel aufgrund der Kleinstrukturiertheit besondere Herausforderungen nach sich zieht.

Die rund 2,5 Mio. Hektar Wald in Bayern befinden sich zu 57 % in den Händen privater Eigentümer. 30 % gehören dem Freistaat selbst, Körperschaften besitzen 11 % und 2 % sind Bundeseigentum.