Baum des Jahres 2026 ist die Zitterpappel: Symbol für Wandel und Vielfalt

Die Zitterpappel (Populus tremula), auch bekannt als Espe oder Aspe, wurde von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2026 gewählt. Diese Entscheidung rückt eine Baumart in den Fokus, die wie kaum eine andere für Widerstandskraft, ökologische Vielfalt und Regeneration steht – Eigenschaften, die in Zeiten des Klimawandels und zunehmender Waldschäden besonders gefragt sind.

Schon ein leichter Wind genügt, um die rundlichen bis herzförmigen Blätter der Zitterpappel zum Flirren zu bringen – daher auch das bekannte Sprichwort „Zittern wie Espenlaub“. Ihre seitlich abgeflachten Blattstiele verleihen ihr ein fast tanzendes Aussehen. Doch nicht nur ihre Erscheinung macht sie besonders: Die Zitterpappel ist ein echter Überlebenskünstler und spielt eine zentrale Rolle im Ökosystem.

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Kursprogramm 2026 der Bayerischen Waldbauernschule

Die Bayerische Waldbauernschule bietet auch im Jahr 2026 ein vielfältiges Kursangebot für private und kommunale Waldbesitzer, ihre Familien sowie Beschäftigte und Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse. Die praxisorientierten Kurse vermitteln fundiertes Wissen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung, von Baumartenkenntnissen über betriebswirtschaftliche Grundlagen bis hin zur sicheren Handhabung von Forsttechnik

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Schulter im Blick: Teilnehmende gesucht

Hacken, Heben, Tragen, Schneiden, Überkopfarbeiten: Wer in der Grünen Branche tätig ist, weiß, wie sehr die Schultern täglich gefordert sind.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) führt gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ein Forschungsprojekt zur Vermeidung arbeitsbedingter Erkrankun­gen bei schulterbelastenden Tätigkeiten in der Grünen Branche durch. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Katasters mit wissenschaftlich fundier­ten Informationen zu schulterbelastenden Tätigkeiten. Diese Informationen dienen als Grundlage für die Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnah­men und werden zur Berufskrankheiten-Beurteilung genutzt.

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Warnung vor Betrugsversuchen

Es wird berichtet, dass gefälschte Schreiben im Namen des Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) versendet werden. Diese Schreiben enthalten Zahlungsaufforderungen, die auf ein spanisches Konto überwiesen werden sollen. Die Empfänger erhalten von der Absender-Adresse „news@bzst-infos.de“ eine betrügerische E-Mail. Der E-Mail ist ein PDF-Dokument beigefügt, bei dem es sich angeblich um einen Bescheid vom Bundeszentralamt für Steuern handeln soll. Diese Schreiben können auch per Post versendet werden, zum Beispiel mit folgendem Betreff: „Zahlungserinnerung im Ordnungsgeldverfahren wegen unterlassener Offenlegung von Umsatzzahlen im Geschäftsjahr 2023“.

Bitte beachten Sie unter anderem die folgenden Hinweise des Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), um sich vor Betrugsversuchen zu schützen:

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Die Roteiche ist Baum des Jahres 2025

Die aus Nordamerika stammende Roteiche ist von der „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ zum Baum des Jahres 2025 gewählt worden. Damit wird eine Baumart geehrt, die im 17. Jahrhundert als Zierbaum nach Europa gebracht wurde. Inzwischen ist sie eine feste Größe in der Forstwirtschaft: Nicht zuletzt der Klimawandel sorgt dafür, dass die robuste, klimaresistente Roteiche immer häufiger in unseren Wäldern und Parklandschaften zu sehen ist. 

Unverkennbar sind die spitzen, großen Blätter der Roteiche, die sich im Herbst tiefrot färben. Foto: FNR/ Marcus Kühling
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PETITION FÜR EINE SELBSTBESTIMMTE WALDBEWIRTSCHAFTUNG

Mit der geplanten Anwendung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) zum 30. Dezember 2024 drohen Waldbesitzenden und Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen in Deutschland bürokratische Lasten, die keinen Beitrag zum Kernanliegen der Verordnung, nämlich der Vermeidung der weltweiten Entwaldung und Waldschädigung leisten.

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Bericht zur Jahreshauptversammlung 2024

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kemnath konnte 1. Vorsitzender Oskar Kastner im Bürgerhaus in Kulmain rund 100 Mitglieder begrüßen. Als Ehrengäste hieß er insbesondere den stellvertretenden Landrat und Bürgermeister der Gemeinde Kulmain, Günther Kopp, den 1. Vorsitzenden der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz (FVO), Josef Liegl, den Bereichsleiter Forsten des AELF TIR/Weiden, Christoph Hübner und den stv. Präsidenten des BBV, Ely Eibisch, willkommen.


In seinem Vereinsbericht für das abgelaufene Jahr hob Oskar Kastner folgende Aktivitäten und Ereignisse hervor: Teilnahme an der 50-jährigen Gründungsfeier der FVO auf Schloss Guteneck, die fünf sehr gut besuchten Gebietstreffen im Herbst, die Info-Versammlung mit dem AELF in Waldeck wegen der Borkenkäferdramatik, die Besprechung mit dem örtlichen Revierförster und der Stadt Waldershof hinsichtlich der Wegesanierung im Pfaffenreuther Wald sowie mehrere Ortstermine zur Errichtung eines Holzlagerplatzes in Zinst. Darüber habe er an verschiedenen Besprechungen und Seminaren zu forstpolitischen Themen teilgenommen, deren Inhalte und Zielsetzungen er der Versammlung kurz schilderte.

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Neues Präsidium beim Bayerischen Waldbesitzerverband

Bernhard Breitsameter ist der neue Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Der ebenfalls neu gewählte Ausschuss mit seinen 25 Mitgliedern wählte am 26. April 2024 in Kelheim ein neues Präsidium unter Führung des 52-jährigen Diplom-Forstwirtes aus Egenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Er folgt damit auf Josef Ziegler, der nach acht Jahren im Amt des Präsidenten aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand.

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Die Mehlbeere ist Baum des Jahres 2024

Ein Baum lichter Wälder und offener Landschaften

Die Echte oder auch Gewöhnliche Mehlbeere – so ihr offizieller Name – gehört nicht gerade zu den mächtigsten Baumarten. 12, selten auch mal 15 Meter schafft sie, aber durchaus –  im milden englischen Klima sollen sogar über 20 Meter möglich sein. Aber immerhin: Sie kann ein Alter von 150 – 200 Jahren erreichen. Beeindruckend ist sie allemal.

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Waldbesitzer-Befragung der TU München

Wald und Gesellschaft stehen vor verschiedenen grundlegenden Veränderungen. Wie Waldbesitzer mit Ihrem Wald umgehen, welche Einstellungen und Werthaltungen sie pflegen und welche Bedeutung der Wald für sie hat, ist für beratende Organisationen und politische Entscheidungsträger von essentieller Bedeutung. Ein Projektteam am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik an der Technischen Universität München hat hierfür einen Fragebogen entwickelt und lädt Waldeigentümer ein, an der Befragung teilzunehmen. Der Strukturwandel im privaten Waldbesitz und aktuelle Schadensbewältigungs- und Anpassungsstrategien sind dabei Thema.

Die Befragungsergebnisse werden vom Projektteam analysiert und im Nachgang veröffentlicht. Die Fragebögen sind anonym und es werden keine persönlichen Daten erhoben oder gespeichert, alle Angaben sind freiwillig. Um den gesamten Fragebogen auszufüllen, benötigen Sie etwa 15 Minuten Zeit. Bei inhaltlichen Fragen zum Projekt, können Sie sich gerne an Leonie Wagner ( Leonie.Wagner@tum.de ) wenden.

Zum Online-Fragebogen gelangen Sie über den folgendem Link:

https://www.soscisurvey.de/wik_tum01/