Bericht zur Jahreshauptversammlung 2024

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kemnath konnte 1. Vorsitzender Oskar Kastner im Bürgerhaus in Kulmain rund 100 Mitglieder begrüßen. Als Ehrengäste hieß er insbesondere den stellvertretenden Landrat und Bürgermeister der Gemeinde Kulmain, Günther Kopp, den 1. Vorsitzenden der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz (FVO), Josef Liegl, den Bereichsleiter Forsten des AELF TIR/Weiden, Christoph Hübner und den stv. Präsidenten des BBV, Ely Eibisch, willkommen.


In seinem Vereinsbericht für das abgelaufene Jahr hob Oskar Kastner folgende Aktivitäten und Ereignisse hervor: Teilnahme an der 50-jährigen Gründungsfeier der FVO auf Schloss Guteneck, die fünf sehr gut besuchten Gebietstreffen im Herbst, die Info-Versammlung mit dem AELF in Waldeck wegen der Borkenkäferdramatik, die Besprechung mit dem örtlichen Revierförster und der Stadt Waldershof hinsichtlich der Wegesanierung im Pfaffenreuther Wald sowie mehrere Ortstermine zur Errichtung eines Holzlagerplatzes in Zinst. Darüber habe er an verschiedenen Besprechungen und Seminaren zu forstpolitischen Themen teilgenommen, deren Inhalte und Zielsetzungen er der Versammlung kurz schilderte.

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Neues Präsidium beim Bayerischen Waldbesitzerverband

Bernhard Breitsameter ist der neue Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Der ebenfalls neu gewählte Ausschuss mit seinen 25 Mitgliedern wählte am 26. April 2024 in Kelheim ein neues Präsidium unter Führung des 52-jährigen Diplom-Forstwirtes aus Egenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Er folgt damit auf Josef Ziegler, der nach acht Jahren im Amt des Präsidenten aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand.

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Die Mehlbeere ist Baum des Jahres 2024

Ein Baum lichter Wälder und offener Landschaften

Die Echte oder auch Gewöhnliche Mehlbeere – so ihr offizieller Name – gehört nicht gerade zu den mächtigsten Baumarten. 12, selten auch mal 15 Meter schafft sie, aber durchaus –  im milden englischen Klima sollen sogar über 20 Meter möglich sein. Aber immerhin: Sie kann ein Alter von 150 – 200 Jahren erreichen. Beeindruckend ist sie allemal.

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Waldbesitzer-Befragung der TU München

Wald und Gesellschaft stehen vor verschiedenen grundlegenden Veränderungen. Wie Waldbesitzer mit Ihrem Wald umgehen, welche Einstellungen und Werthaltungen sie pflegen und welche Bedeutung der Wald für sie hat, ist für beratende Organisationen und politische Entscheidungsträger von essentieller Bedeutung. Ein Projektteam am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik an der Technischen Universität München hat hierfür einen Fragebogen entwickelt und lädt Waldeigentümer ein, an der Befragung teilzunehmen. Der Strukturwandel im privaten Waldbesitz und aktuelle Schadensbewältigungs- und Anpassungsstrategien sind dabei Thema.

Die Befragungsergebnisse werden vom Projektteam analysiert und im Nachgang veröffentlicht. Die Fragebögen sind anonym und es werden keine persönlichen Daten erhoben oder gespeichert, alle Angaben sind freiwillig. Um den gesamten Fragebogen auszufüllen, benötigen Sie etwa 15 Minuten Zeit. Bei inhaltlichen Fragen zum Projekt, können Sie sich gerne an Leonie Wagner ( Leonie.Wagner@tum.de ) wenden.

Zum Online-Fragebogen gelangen Sie über den folgendem Link:

https://www.soscisurvey.de/wik_tum01/

Kursprogramm 2024 der Waldbauernschule

Die Bayerische Waldbauernschule hat ihr Kursprogramm für 2024 veröffentlicht. Enthalten sind wieder über 50 Kurse rund um die Themen Waldbau und Waldtechnik, die in Kelheim belegt werden können. Sowohl die Klassiker, wie Grundlagen-Seminare in Waldwirtschaft und Motorsägen-Einsatz, als auch Online-Kurse zur Verkehrssicherungspflicht oder Schadflächen-Wiederbestockung werden angeboten. Der Freistaat Bayern ermöglicht Waldbesitzenden und ihren Familienangehörigen eine vergünstigte Kursteilnahme. Die reduzierten Preis sind im Kursprogramm separat ausgeschrieben. Gedruckte Versionen des Katalogs können Sie bei Ihrer Geschäftsstelle abholen.

Alle Kurse sind über den WBS-Shop zu buchen.

Waldpflege im Klimawandel

Waldpflege rückt neben der Bewältigung von Schäden und Katastrophen am Wald sowie der Umsetzung des notwendigen Waldumbaus häufig in den Hintergrund. Angesichts der akuten Herausforderungen durch den Temperaturanstieg, die Veränderung der Niederschläge im Jahresverlauf und die Zunahme von extremen Witterungsereignissen wird eine zielgerichtete Bestandspflege als Risikovorsorge jedoch immer wichtiger. Dabei werden Mischbaumarten gesichert, Einzelbäume und Bestände vitalisiert und damit zukunftsfähig gestaltet. So stellt die Waldpflege eine große Chance bei Umbau und Stabilisierung des Forstes im Klimawandel dar. Sie wird aber selten im vollem Umfang genutzt.

Einteilung der Altersklassen, Nutzungsarten und Maßnahmen in Abhängigkeit vom BHD und der astfreien Schaftlänge
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Verbot von Holzheizungen – das neue Gebäudeenergiegesetz

Am 19. April hat das Bundeskabinett den Entwurf zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. Das Gesetz ist in der jetzigen Form ein Frontalangriff gegen die Holzenergie und damit gegen den ländlichen Raum. Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bedeutet der Gesetzentwurf einen enteignungsgleichen Eingriff, den eigenen Rohstoff energetisch zu nutzen.

Ab 1.1.2024 soll folgendes gelten:

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Neues Förderprogramm des Bundes: „Klimaangepasstes Waldmanagement“

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) startet das neue Förderprogramm zur Entwicklung zukunftsfester Wälder. Dürre, Hitze und Insektenbefall haben den deutschen Wald zuletzt sichtbar geschwächt: Allein in den vergangenen fünf Jahren fielen in Deutschland rund 400.000 Hektar Wald den Folgen der Klimakrise zum Opfer.

Unter dem Titel „Klimaangepasstes Waldmanagementsollen noch bis Ende des Jahres 200 Millionen Euro an Waldbesitzer ausgezahlt werden. Insgesamt sind bis zum Jahr 2026 900 Millionen Euro eingeplant.

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Sturmholz durch Profis aufarbeiten lassen

Dort wo es möglich ist, sollte Sturmholz mit forstlichen Großmaschinen, wie zum Beispiel einem Harvester, sicher aufgearbeitet werden.
Foto: SVLFG

Die Unwetter der letzten Tage haben in den Wäldern erhebliche Schäden verursacht. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) rät betroffenen Waldbesitzern, entwurzelte, abgebrochene und ineinander verkeilte Bäume nicht eigenhändig aufzuarbeiten.

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