PEFC - was bedeutet das?

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Waldwirtschaft nach PEFC ist nachhaltig und naturnah. Das Zertifizierungssystem basiert inhaltlich auf den internationalen Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio (1992). Bei uns sind dies die Kriterien und Indikatoren, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lisabon 1998,Wien 2003) von 37 Nationen im Pan-Europäischen Prozess verabschiedet wurden.

 

Ziele

Vorrangiges Ziel von PEFC ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische und soziale Standards.

 

Für die Waldbewirtschaftung bedeutet dies u.a. folgendes:

  • Kahlschläge sind grundsätzlich zu unterlassen
  • Statt Monokulturen werden Mischbestände aus standortsgerechten Baumarten gefördert. Forstpflanzen müssen zertifiziert sein.
  • Pflanzenschutzmittel sind nur das letzte Mittel zur Rettung des Bestandes
  • Forstmaschinen müssen ausgewiesene Gassen nutzen (Bodenverdichtung)
  • Maschinen dürfen im Wald nur mit Bioölen betrieben werden
  • Eingesetzte Dienstleister müssen über ein anerkanntes Zertifikat verfügen
  • Wildbestände sind zur Sicherung der Waldverjüngung anzupassen
  • Düngung darf nicht zur Ertragssteigerung eingesetzt werden
  • Der Wald muss frei von gentechnisch veränderten Organismen bleiben
  • ...

Hier die PEFC Standards für Deutschland - Leitlinie für nachhaltige Waldbewirtschaftung zur Einbindung des Waldbesitzers in den regionalen Rahmen (pdf) zum Nachlesen.

Mehr Informationen unter www.pefc.de

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